Schnakenplage

Schnakenstich oder was ist da an mich hingeflogen, dass mein Bein so dick ist?

Die Schnakenplage ist dieses Jahr enorm. Das liegt an dem verregneten Sommer, der überall Pfützen und Tümpel entstehen lässt und den Insekten somit den idealen Lebensraum für Ihre Vermehrung bereitet. Soweit so gut, aber wieso berichten dann zur Zeit so viele Menschen von extrem geschwollenen und stark schmerzhaften Insektenstichen? Sind es neue Arten oder gar mutierte Insekten, die zu diesen riesigen Stichen führen?
Gewiss sind sie das nicht! Meist handelt es sich einfach nur um die gemeine Stechmücke, die ihrem Fortpflanzungsinstinkt folgend eine Blutmahlzeit einnimmt. Entgegen der weiterverbreiteten Meinung sie würde sich dadurch ernähren, sichert sie damit lediglich den Fortbestand ihrer Art. Denn das Blut ist ausschließlich für die Produktion ihre Eier notwendig. Zur Ernährung dienen ihr dagegen Pflanzensäfte, die sie ebenfalls mit ihrem Stechrüssel aufsaugt. Und das ist der springende Punkt an der ganzen Geschichte. Durch die Nahrungsaufnahme nimmt sie heutzutage eine Menge verschiedenster Stoffe über die Pflanzen auf, die der Mensch als sogenannte Pflanzenschutzmittel auf die Felder verteilt hat. Das sind unter anderen Insektizide, Herbizide und Fungizide, also chemische Mittel, die der Abwehr von Insekten, Unkräutern und Pilzen dienen sollen.

Und diese werden dann über den Stich der Mücke in den menschlichen Organismus gebracht. Die extremen Hautreaktionen der Menschen darauf, sind nichts anderes als eine allergische Abwehrleistung des menschlichen Immunsystems auf diese eingebrachten Stoffe. Da der Organismus üblicherweise auf diese Weise nicht mit solchen Mitteln konfrontiert wird, läuft er hierbei quasi Amok und es kommt zu den beschriebenen Auffälligkeiten.

Aber was kann man jetzt dagegen tun?
Abgesehen von den klassischen Maßnahmen die man zur Vorbeugung einsetzt, erst gar nicht gestochen zu werden, gibt es Fälle die einer intensiven Behandlung bedürfen. Zur Prophylaxe gibt es bekannterweise zahlreiche Mittel vom altbewährten AutanAutan über das Anti BrummAntiBrumm bis hin zum Ballistol StichfreiBallistol vom Waffenölhersteller Ballistol. Das sind die chemischen Stoffe, die man zur äußeren Anwendung einsetzten kann.
Als Sofortmaßnahmen nach einem Stich hat die Industrie auch einiges parat. Es gibt eine Menge Präparate zur Juckreizlinderung wie das bekannte Autan Akut GelAutan Akut Gel oder dem Zedan Juckreiz StopZedan Juckreiz Stop als Mittel zum direkten Auftragen auf die Insektenstiche. Zudem kann man auch ein MückenpflasterMückenpflaster auf die betroffene Stelle auftragen, wenn man keine chemischen Stoffe auf die Haut auftragen möchte. Hierfür ist auch ein StichheilerStichheiler eien sehr gute Alternative, der mittel Hitzerzeugung die juckreizproduzierenden Stoffe unschädlich macht.
Ich möchte auch nicht die altbewährten Hausmittelchen wie Spucke oder Essigwasser vergessen, die durchaus auch Ihren Dienst tun, gerade dann, wenn keine Alternativen zur Hand sind.

Da ist alles schön und gut, hilft aber nicht wirklich in so einem extrem fall von allergischer Abwehrreaktion mit den erwähnten starken Schwellungen und Schmerzen. Hierzu sollte man therapeutisch andere Wege einschlagen. Das oberste Ziel in der akuten Phase ist aus meiner Sicht die Pflanzenschutzmittel aus dem Körper wieder auszuleiten. Das ist möglich wenn man alternative Therapieverfahren einsetzt. Die schulmedizinischen Möglichkeiten sind hierfür allerdings nicht geeignet. Man sollte die Selbstheilungskraft anregen, diese Stoffe aus dem Körper zu verbannen. Dazu benötigt diese die entsprechenden Informationen. Das bleibt einem erfahrenen Therapeuten vorbehalten. Als Sofortmassnahme zur eigenen Anwendung empfehle ich immer Traumeel -SalbeTraumeel-Salbe. Die wirkt oftmals wahre Wunder, ersetzt aber natürlich nicht den Therapeuten. Im zweiten Schritt wäre es schön zukünftig besser mit solchen Insektenstichen umzugehen, damit es nicht wieder zu solchen massiven Auswirkungen kommen kann. Auch das ist möglich, bedarf aber einer intensiveren Behandlungsstrategie. Man muss herausfinden, warum das Immunsystem nicht richtig funktioniert. Denn Allergie ist kein Erkrankung, sie ist lediglich ein Symptom. Eines wodurch der Körper signalisiert, dass etwas nicht in Ordnung ist. Findet man diese Ursache und behandelt sie, verschwindet die Allergie ganz von alleine. Und somit auch die massive Reaktion auf den Insektenstich.

Was also tun, um die Schankenplage in den Griff zu bekommen? Leider können wir nichts dagegen unternehmen, als auf einen besseren Sommer im nächsten Jahr zu hoffen. Aber unseren Körper können wir so vorbereiten, dass er im Falle eines erneuten nassen Sommers und in allen anderen Fällen nicht wieder so extrem auf einen Insektenstich reagiert.
Wenn Sie von einem solchen Insektenstich betroffen sind, haben Sie keine Angst, es war wohl nur ein gewöhnliche Stechmücke.

Wenn Sie weitere Fragen haben schreiben Sie mir gerne über praxis@ke-ah.de.

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